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Tantramassage
Verband e. V.

Aktuelles

Mitgliederversammlung April 2012


Im Bild von oben links nach untern rechts:
Manfred Kochs (Dakini Stuttgart), Olaf Göbel (TantraConnection Essen), Amara Allelein (Samara Hagen), Martina Weiser (Ananda Köln), Lea Söhner (Dakini Zürich), Monika Kochs (Dakini Stuttgart), Pamela Behnke (Zinnober Schule), Wiebke Heuchert (Avalon Frankfurt), Stephan Streichhahn (Berater der AG Film),
Reihe vorne: Julia Frankenberger (Massagelounge Hamburg), Smita Stehle (Lalita und Atelier Kunstgriff Leipzig), Brigitta Jecko (Manumagic Basel), Bettina Dornics (Yonitalk Berlin), Michaela Riedl (AnandaWave Köln), Tarika Dilger (Tarisha Nürnberg) und Stefan Steinhäuser (PR-Berater für die Tagung)

Die Mitglieder haben sich am 17. und 18. April 2012 im Tagungshaus Parimal bei Kassel getroffen.

Hauptthemen der Versammlung waren:

Die Tagung des Tantramassage Verbandes am 1.Juni 2013 in Köln: Vorstellung Arbeitsergebnisse des Tagungsworkshops am 27.3. Diskussion zur Tagung, Ergänzungen, Aufgabenverteilung, Zeitplan, Abstimmung über groben Budgetplan

Zertifizierung von Tantra-Connection als TMV Ausbilder

Vorstellung Pamela Behnke, die die Zinnober-Schule übernommen hat.

Diskussion zum Thema Anspruch und Wirklichkeit der "Ausbildung"


Mitgliederversammlung November 2011


Im Bild von oben links nach untern rechts:
Olaf Göbel (Ayella Essen), Amara Allelein (Samara Hagen), Martina Weiser (Ananda Köln), Lea Söhner (Dakini Zürich), Monika Kochs (Dakini Stuttgart), Stephan Streichhahn (Berater der AG Film), Wiebke Heuchert (Avalon Frankfurt), Bettina Dornics (Yonitalk Berlin), Michaela Riedl (AnandaWave Köln), Manu Roland Meier (Manumagic Basel), Julia Frankenberger (Massagelounge Hamburg), Tarika Dilger (Tarisha Nürnberg) und Smita Stehle (Lalita und Atelier Kunstgriff Leipzig).

Die Mitglieder haben sich am 8. und 9. November 2011 im Tagungshaus Parimal bei Kassel getroffen.

Hauptthemen der Versammlung waren:

1. Vorbereitung der Tantramassage Tagung (Termin ist Samstag der 1. Juni 2013 in Köln) gemeinsam mit der PR-Beraterin Ursula Grüning. Ziele und Zielgruppen der Tagung wurden gemeinsam erarbeitet und verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. Bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Frühjahr werden Teilbereiche weiter ausgearbeitet.

2. Barbara Schlender und Erhard Söhner aus Kassel haben mit einen zweistündigen Biodance Kurzworkshop unsere kreativen Gruppenprozesse bereichert.

3. Thema Zertifizierung von Ausbildungsinstituten.
Definition von verschiedenen Kriterien, die erfüllt sein sollten, wenn ein Tantramassage-Ausbilder auf dem Niveau des Tantramassage Verbandes ausbilden will. Momentan erfüllen nur die Ausbilder von AnandaWave und Zinnober diese Kriterien, weitere Ausbilder sind vom Verband gewünscht. Amara Allelein und Olaf Göbel haben sich beworben und befinden sich im Zertifizierungsprozess,


Mitgliederversammlung April 2011


Im Bild von oben links nach untern rechts: Wiebke Heuchert (Avalon Frankfurt), Stephan Streichhahn (Berater der AG Film), Martina Weiser (Ananda Köln), Julia Frankenberger (Massagelounge Hamburg), Lea Söhner (Dakini Zürich), Gitta Arntzen (AnandaWave Köln), Smita Stehle (Lalita und Atelier Kunstgriff Leipzig), Tarika Dilger (Tarisha Nürnberg), Bettina Dornics (Yonitalk Berlin), Amara Allelein (Samara Hagen), Elisabeth Strack (Zaida Hannover) und Monika Kochs (Dakini Stuttgart)

Die Mitglieder haben sich am 14. und 15. April 2011 im wunderschönen Tagungshaus Parimal bei Kassel getroffen, es wurde einstimmig beschlossen diesen Ort auch für weitere Treffen zu buchen.
Neben vielen inhaltlichen Themen ist der menschliche Kontakt zwischen den Mitgliedern eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Verbandsarbeit.

Hauptthemen der Versammlung waren:

1. Definition und weitere Festlegung der Ausbildungsstandards für Mitarbeiterinnen in den Massagepraxen des Verbandes.

2. Vorbereitung einer Tantramassage Tagung (geplant für das Frühjahr 2013 in Köln)

3. Aufnahme neuer Mitglieder. Julia Frankenberger aus Hamburg und Monika Kochs aus Stuttgart wurden aufgenommen. Der Verband begrüsst weitere Neuanmeldungen.

4. PR Arbeit
Verschiedene PR Projekte wurden besprochen, eine professionelle Agentur wurde vorgeschlagen und beauftragt.

5. Klärung der Nutzungsrechte für den vom TMV produzierten Film über das Berufsbild Tantramassage

Das nächste Arbeitstreffen mit Mitgliederversammlung findet am 8. und 9.11.2011 im Parimal statt.

Pressemitteilung:

Tantramassage Verband e. V. setzt erneut Qualitätsmaßstäbe


Der Begriff Tantra hat insbesondere in den letzten Jahren in unserer westlichen Kultur eine Renaissance erlebt. Letztlich geht es beim Tantra um die Erkenntnis, dass weibliche und männliche Energien ein gemeinsames Zusammenspiel brauchen, wenn die Welt und der Mensch im Gleichgewicht bleiben soll. Diese Dynamik des Schöpfungsprinzips ist in ihrer Einfachheit universell und in der Natur angelegt. Sie ist in vielen alten Weisheitstraditionen wie u.a. auch in der alten chinesischen Yin und Yang-Philosophie ausgedrückt. Yang ist das vorwärtsstrebende, das Feuer, das Aktive, die eher männliche Energie. Yin ist kühlend, das Empfängliche, das Wasser, die eher weibliche Energie. Jeder Mensch trägt sowohl Yin als auch Yang-Energien in sich. Man fühlt sich nur dann wohl und komplett, wenn diese beiden Energien in einem selbst ausgeglichen sind. Wir leben in einer Welt, in der sich das Männliche vom Weiblichen abgetrennt hat. Auch die Finanzkrise, in der mit Milliarden jongliert wurde, macht deutlich, was passiert, wenn die Kräfte von Yin und Yang nicht ausbalanciert sind. Das Scheitern dieses Spiels zeigt: Das Yang - die männliche Energie - verbrennt sich selbst, wenn sie sich vom Yin abgekoppelt hat.


Die Spreu vom Weizen trennen

Die Grundlage der Tantramassage ergibt sich aus dem tantrischen, ganzheitlichen Menschenbild, der chinesischen Yin-Yang-Lehre, dem Taoismus und unterschiedlichen westlich geprägten Massagetechniken. In Deutschland ist die Tantramassage in den 70er-Jahren durch die Herausbildung einer eigenen westlichen Adaption des fernöstlichen Tantras entstanden. Im Zuge der Wellnessbewegung sind in den letzten Jahren die Angebote, die sich des Begriffes „Tantramassage“ bedienen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Wie soll nun der Interessierte die Spreu vom Weizen trennen? Wie lässt sich das Anliegen einer tantrischen Massage von einer Wellnessmassage oder gar von Rotlicht-Angeboten trennen? Aus diesem Grund haben sich Tantrammassage-Institute in Deutschland und der Schweiz zu einem Berufsverband zusammen geschlossen. Mit der Definition eines Ausbildungsstandards möchte der Tantramassage Verband e.V. mit seinen bislang 15 Mitgliedern nun Qualitätsmaßstäbe im Markt setzen.

Ausbildungsstandard schafft Transparenz

Die Ausbildung umfasst zwei Levels. Der 1. Level beinhaltet das Studium anatomischer Grundlagen, der Yin-Yang-Philosophie sowie des Massage-Rituals. Darüber hinaus gibt es verschiedene Unterrichtseinheiten zu den Themen der weiblichen und männlichen Sexualität. Im praktischen Teil werden die Auszubildenden anhand von Übungsmassagen nicht nur mit der Massagetechnik, sondern auch mit der 'Kunst der Berührung' vertraut gemacht, die den Kern der Tantramassage bildet. Supervisionen sind ebenfalls ein fester Bestandteil des Ausbildungsprogramms, da der Austausch und die Reflexion mit dem Team einen wichtigen Eckpfeiler im Berufsalltag der Tantramasseure/-masseurinnen darstellt. Der 2. Level umfasst eine Vertiefung der erworbenen Basiskenntnisse durch berufsbegleitende Fortbildungen. Im Rahmen des 2. Levels muss der/die Auszubildende zudem eine weitere, vergleichbare Massageart erlernen.
Die Ausbildung verfolgt das Ziel die Pflege, Erforschung und Verbreitung der Tantramassage als kulturell und sozial wertvolle Berufsausübung in der Gesellschaft voranzutreiben.